Deutsche Stadtführungen durch Madrid

31 Okt

Ausblick Círculo de Bellas Artes

Durch die Veröffentlichung von meinem Buch “111 Orte in Madrid, die man gesehen haben muss“, habe ich in diesem Jahr einen richtigen Boom gehabt. Viele Anfrage kamen, und die Leute haben sich gefreut, dass ich die Geschichten aus dem Buch auch mit meinen Stadtführungen verbinde.

Ganz gleich, ob wir die klassische Route durch das alte Madrid, durch das Schriftstellerviertel, den Retiro oder eine Tapastour machen – meine Besucher haben Madrid aus einem direkten, persönlichen Blickwinkel erlebt und auch über das Leben und die aktuellen Umstände der Spanier erfahren. Durch meine Arbeit an einer deutschen Stiftung in Madrid bin ich besonders nahe am sozialen und politischen Geschehen und kann deshalb viele Eindrücke und die “aktuelle Lage” vermitteln, die so in den deutschen Medien gar nicht unbedingt aufgezeigt wird.

Besonders begeistert waren meine Gruppen auch von den Trendvierteln Malasaña und Chueca, denn sie liegen sehr zentral, aber ein wenig abseits der üblichen Touristenpfade. Hier kann man vor allem Einheimische erleben, wie sie das Leben und ihre Stadt geniessen.

Neben meinen Routen organisiere ich auch Firmenevents, Kongresse, Studienreisen oder Schülerreisen. Vom Hotel, über Restaurants, bis zum Tagungssaal und dem direkten Kontakt zu den Eventplanern der Hotels biete ich jeden Service an, den meine Gruppen wünschen. Durch meine Arbeit an der Stiftung habe ich viele wertvolle Kontakte zu den Hotels und kann auch Empfehlungen geben.

Seit April 2013 kooperiere ich auch mit Segway Trip für Leute, die Madrid aktiv erleben wollen. Eine Route mit dem Segway durch Madrid ist ein einmaliges Erlebnis, das man nicht so schnell vergessen wird!

Geniessen Sie Madrid, und wenn Sie Hilfe oder Tipss benötigen, bin ich gerne für Sie da!

Relaxing cup of café con leche in Plaza Mayor…

11 Sep

Annie Bottel

Tja, die Welt hat es gesehen: Madrid wird nicht Olympiastadt 2020, sondern Tokio, aber dafür hat Spanien wieder etwas, worüber man sich auch Tage nach der Pleite immer noch kaputt lachen kann. Dabei behaupten viele böse Zungen sogar, allein IHR hätte man es zu verdanken, dass Madrid zum dritten Mal an der Olympiakandidatur gescheitert ist.

Die Rede ist von Ana Botella, seit Sonntag auch unter dem Spitznamen “Annie Bottle” bekannt, ihres Zeichens Bürgermeisterin von Madrid und Frau von Ex-Regierungschef José María Aznar. Sie hatte am Sonntag eine leidenschaftliche Rede auf Madrid gehalten, allerdings auf Englisch, und dabei den ganz grossen Spott auf sich gezogen. So wird Ana’s “relaxing cup of café con leche in Plaza Mayor” mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit der Kultspruch des Jahres werden, wie einst das berühmte “¿Porque no te callas?” – Warum hälst du nicht einfach die Klappe – das vor einigen Jahren König Juan Carlos Venezuelas damaligem Staatschef Chavez an den Kopf geknallt hatte.

Jetzt kommen also keine Sportler aus aller Welt, um 2020 in Madrid Olympia zu feiern. Aber die Touristen reisen trotzdem gerne in Spaniens Hauptstadt, entdecken die Highlights im historischen Madrid, bummeln durch Malasaña mit seinen Vintage-Läden, besuchen den Prado und die Museumsmeile, spazieren durch den Retiro-Park, erleben den besten Fussball der Welt im Santiago Bernabeu-Stadion – oder relaxen bei einem cup of café con leche auf der Plaza Mayor… Viel Spass in Madrid und hoffentlich bis bald!

Dan Aykroyd besucht Madrid

18 Mai

Crystal-head-vodka

Man kennt ihn als “Blues Brother” oder Geisterjäger. Mittlerweile ist Dan Aykroyd auch unter die Vodka-Experten gegangen und wirbt in diesem Sinne am Samstag, den 18. Mai in Madrid für sein eigenes Destillat: Crystal Head Vodka. Das exklusive Getränk steckt in einer ebenso exklusiven Glasflasche in Totenkopf-Form. Sein Geheimnis: das Destillat kanadischen Urpsrungs aus Weizen und Mais wurde mit Gletscherwasser angereichert.

Heute kann man Dan Aykroyd auf der Gourmet Experience der Gran Vía live erleben, wo er an der Plaza de Callao Nr. 2 im neunten Stock seinen Vodka präsentieren wird. Luxus pur!

Was er wohl danach machen wird? Vielleicht eine Sightseeing-Tour durch Madrid oder eine Fahrt auf dem Segway zum Templo de Debod…?

Voll im Trend: Madrid per Segway erkunden

3 Mai

Segwaytour mit Segwaytrip.com

Das Madrider Zentrum lässt sich prima mit einer Walkingtour erkunden. So können Sie zum Beispiel das historische Madrid in rund zwei Stunden entdecken und erleben, oder auch eine größere Stadttour in vier Stunden machen, um die wichtigsten Highlights bereits zu Beginn Ihres Aufenthalts in Madrid gesehen zu haben. Besonders witzig sind Segwaytouren durch Madrid, die nicht nur voll im Trend liegen, sondern auch wahnsinnig viel Spaß machen und eine gewisse Dynamik ins Spiel bringen. So werden Sie viele neidische Blicke auf sich ziehen, während Sie durch die Madrider Altstadt “schweben”.

Segwaytouren kann man übrigens prima kombinieren. Sei es eine Segwaytour mit Tapas und Weinverköstigung, oder eine Tour, die im ältesten Restaurant der Welt endet, dem Botín. Sie können auch Segwaytouren mit einem Besuch im legendären Besuch der Heimat des Fußballclubs Real Madrid kombinieren und das Stadion Santiago Bernabeu hautnah erleben. Oder wollen Sie lieber abseits der üblichen Touren unterwegs sein und zum Beispiel entlang des frisch aufgemotzten Manzanares-Flusses eine Spazierfahrt machen?

Ganz gleich, wo Sie in Madrid mit dem Segway unterwegs sind – es ist ein spannendes Erlebnis für Jung und Alt, das Sie sicher nicht so schnell vergessen werden!

Foto Copyright: Segwaytrip.com

Madrid steht Schlange: Dalí-Ausstellung eröffnet

30 Apr

Dalí-Buch aus dem Taschen-Verlag

Eine der umfangreichsten Ausstellungen, die die Welt je über Dalí gesehen hat, wurde am 27. April 2013 im Madrider Museum Reina Sofía eröffnet. Mit über 200 Werken, darunter allein 30 Arbeiten, die zum ersten Mal in Spanien gezeigt werden, stellt sie alles in den Schatten, was man je von Dalí im Rahmen einer Ausstellung gesehen hat.

Ausgestellt werden unter anderem einige der ersten Werke, die der Maler einst im Studentenheim in Madrid angefertigt hatte, zahlreiche experimentelle Selbstportraits, oder auch Arbeiten aus seiner presurrealistischen Phase, die klare Einflüsse von Masson, Bataille, Miró und Picasso erkennen lassen und mythische Werke wie “El gran Masturbador” (1929), “Guillermo Tell” (1930) oder “El Espectro del Sex- Appeal (1934) beinhalten. Die Ausstellung wird in 13 Etappen aufgeteilt, die mehr oder weniger chronologisch angeordnet sind. Darunter sind auch die 30 Skizzen und Zeichnungen, die Dalí im Vorfeld zu seinem Buch “Das heimliche Leben von Dalí” angefertigt hatte. Die Ausstellung endet mit seiner mystischen Phase, als der Zweite Weltkrieg und die Katastrophen von Hiroshima und Nagasaki sein Schaffen tiefgreifend verändert hatten, und den Arbeiten aus den 1970er Jahren bis zu seinem Tod, als Dalís Werk vor allem von den neuen Technologien bestimmt wurde.

Übrigens erinnert auch das Hotel Westin Palace daran, dass Dalí ein gern gesehener Gast des Hauses war und hat in diesem Sinne ein Menü in Gedenken an den fabelhaften Künstler zusammengestellt. Gemeinsam mit dem Verein “La Cuina d’Empordarnet” bieten sie in diesen Tagen verschiedene überraschende Gerichte an, die von vier Starköchen kreiert wurden. Preis pro Menü: 55 Euro (zzgl. Getränke).

Die Dalí-Ausstellung läuft noch bis zum 2. September 2013.

Foto Copyright: Buchcover “Dalí”, erschienen im Taschen-Verlag

111 Orte in Madrid, die man gesehen haben muss

17 Apr

111 Orte in Madrid

Wie gelangte ein Auto auf ein Hausdach im Madrider Zent- rum? Welcher Geist treibt sein Unwesen im Haus der Sieben Schornsteine? Und warum duftet der unvergängliche Körper der Betschwester Mariana nach Apfelaroma? Seit wann hängt die Mona Lisa im Prado-Museum? Wo ruhen die Gebeine von Francisco Goya? Und wo steht das einzige Monument der Welt, das den leibhaftigen Teufel zeigt? Madrid steckt voller Geheimnisse.

111 Streifzüge durch Madrid

Madrid ist quirlig, laut und voller Leben. Die drittgrößte Haupt- stadt der Europäischen Union ist ein bunter Mix aus Tradition und Moderne und punktet neben klassischen Monumenten, herrschaftlichen Häusern, der berühmten Museumsmeile, jeder Menge Avantgarde und einem der beliebtesten Nachtleben der Welt mit gastfreundlichen Menschen. Und auch abseits der Touristenpfade, oder gerade mittendrin, gibt es viele kuriose Plätze, die in keinem Reiseführer erwähnt werden, und nur darauf warten, gesichtet zu werden. Insiderin Susanne Thiel hat für ihren Entdeckungsführer 111 reizvolle, spannende und geheimnisvolle Orte in der spanischen Hauptstadt aufgespürt. Es sind Orte, deren Geschichte nur den wenigsten bekannt sind. Mit ihrem Reiseführer kann sich jeder seine eigene »Schnitzeljagd« quer durch die Metropole zusammenstellen und immer wieder auf Überraschendes stoßen. Ein Buch für Kenner und Fans der Stadt und solche, die es werden wollen.

Susanne Thiel: 111 Orte in Madrid, die man gesehen haben muss

Broschur Köln: Emons Verlag 2013  ISBN 978-3-95451-118-1  240 Seiten € [D] 14,95 € [A] 15,40

Die Reliquien des heiligen Valentin

12 Feb

San Anton_komprimiert

Die Sankt Antonius-Kirche in Chueca kennen vor allem Hunde- und Katzenbesitzer, die ihre Lieblinge jedes Jahr am 17. Januar vom Pfarrer segnen Lassen. Nur die wenigsten wissen, dass in dieser Kirche auch die Gebeine des Heiligen Valentin ruhen, der Schutzherr der Verliebten. Ihm haben wir, und vor allem Kaufhäuser und Parfümerien, den Valentinstag zu verdanken.

Valentin lebte während der Herrschaft von Claudio II als römischer Priester. Die Soldaten des Königs durften nicht heiraten, um ihre Kräfte für das Schlachtfeld aufzuheben. Das Verbot interessierte Valentin jedoch herzlich wenig, und er schenkte vielen Paaren auf heimlichen Hochzeiten seinen Segen. Nachdem er erwischt wurde, hatte man ihn kurz danach in Rom, im Jahr 270 n. Chr., zu Tode gematert. Die katholische Kirche sprach ihn später heilig.
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